Warum-nicht?-Stiftung
Warum wir diese Stiftung gegründet haben

Wir sind in einem Kontext aufgewachsen, in dem eine gute Ausbildung eine Selbstverständlichkeit war. Wir konnten uns dadurch entwickeln und beruflich interessante und herausfordernden Aufgaben finden. Es ist uns bewusst, dass nicht alle Kinder und Jugendliche solche Möglichkeiten haben. Wir möchten dazu beitragen, Kindern und Jugendlichen aus bedürftigen Familien Chancen zu eröffnen, durch die sie in der modernen vielschichtigen Gesellschaft ihren Weg und ihren Platz finden. Dazu brauchen sie Vertrauen in sich selbst und in die eigene Lernfähigkeit und eine gute Ausbildung. 

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben wir immer wieder gehört, dass Kinder aus bildungsfernen Familien abgehängt werden und größere Schwierigkeiten mit dem Home-Schooling-Unterricht haben. Die „Bildungsschere“ zwischen Kindern aus gut situierten und weniger gut situierten Familien wird immer größer. Das hat unseren Entschluss beschleunigt, mit einer Stiftung aktiv zu werden. Wir möchten, dass Entwicklungsoptionen für Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Kontexten zur Verfügung stehen und nicht vom Geld und Wissen der Eltern abhängig sind. 

Wir bringen in diese Stiftung nicht nur finanzielle Mittel ein, sondern auch unsere Lebenserfahrung, unsere beruflichen und persönlichen Kenntnisse und Kompetenzen und nicht zuletzt unsere Visionen für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft.

Warum dieser Name?

Der Name: „Warum nicht?“ soll ein Impuls sein, Hindernisse nicht zu schnell zu akzeptieren. Immer wenn es so aussieht als ginge es nicht weiter, wollen wir mit der Frage: „Warum nicht?“ den Denk-Raum wieder eröffnen und zu einer Suche nach alternativen Optionen ermutigen. „Warum nicht?“ operiert mit der Annahme, dass mehr möglich ist als man zu Beginn sehen kann.
 

Foto: SOS-Kinderdorf e.V. / Felix Groteloh