Warum-nicht?-Stiftung
Die Stifter

Mechtild Beucke

Ich lebe mit meinem Mann in Freiburg und obwohl mein persönlicher Lebensmittelpunkt jetzt die Schwarzwaldregion ist, so habe ich noch immer einen Koffer in Frankfurt.

Ich arbeite seit 30 Jahren als Organisationsberaterin und als Coach, mich interessieren Entwicklungsprozesse von Menschen, Gruppen und Organisationen. Das Konzept der „Lernenden Organisation“ das Ende der 90er im MIT entwickelt wurde, hat mich inspiriert, und hier vor allem die Bedeutung und die Kraft des Dialoges. Seitdem habe ich mich mit dem Dialog als (Lebens-)Philosophie und als Form gemeinsamen Denkens, vor allem in Veränderungsprozessen, befasst.

Aktuell beschäftigt mich, was in unserer Gesellschaft geschieht und wie kontrovers Fragen zu gesellschaftlicher Entwicklung gesehen und interpretiert werden. Konkret arbeite ich bei einem Bürgerbeteiligungsprozess im Bereich Klimaschutz mit und ich engagiere mich zusammen mit meinem Mann in dem Thema „Bildung trotz Armut“ . Ich habe zusammen mit meinem Mann diese Stiftung ins Leben gerufen, um das, was wir an die nächste Generation weitergeben wollen, aufzuteilen zwischen unseren Kindern und anderen Kindern, Kindern aus einkommensschwachen oder fragilen Familien. Wir möchten, dass auch sie eine Chance haben, ihren Weg in der Gesellschaft zu finden und dazu ist Bildung eine kritische Voraussetzung. Mein Mann und ich wollen neben finanziellen Mitteln auch unsere Kompetenzen und Erfahrungen mit einbringen und uns dabei bei der Projekt-Förderung auf die Region konzentrieren, in der wir leben.

Richard Elsner

Ich lebe mit meiner Frau in Freiburg, nachdem ich – nach den Maßstäben der meisten Menschen – ein privilegiertes Leben geführt habe. Aufgrund meiner Herkunft und meiner Ausbildung hatte ich das Glück, mein Potenzial in drei ganz unterschiedlichen beruflichen Welten entfalten zu können, der humanitären Welt, der Welt der Unternehmen und als Berater in meiner eigenen Firma. Ich bin in Frankreich und den USA aufgewachsen und habe dann, nach einigen Jahren in Afrika, in Großbritannien gelebt. Daher bin ich zweisprachig – Französisch und Englisch – und an einem guten Tag spreche ich auch fast fließend Deutsch. 

Die ersten zehn Jahre meiner beruflichen Entwicklung arbeitete ich für eine Entwicklungsorganisation in Westafrika und baute landwirtschaftliche Projekte in mehreren Sahel-Ländern auf. Danach ging ich zu Amnesty International und leitete fünf Jahre lang die Westafrika-Forschungsabteilung, wobei ich auch verantwortlich war für Aktivitäten rund um die Freilassung von „Prisoners of conscience“ in dieser Ländern.

Nach einem MBA-Abschluss wechselte ich in die Business-Welt, zuerst in die Medienabteilung eines britischen Mischkonzerns und dann als „Change Management Consultant" in die Welt der internationalen Beratungsunternehmen. 

2005 wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit, gründete zusammen mit einem Kollegen eine Beratungsfirma zur Führungskräfte-Entwicklung. Die Entwicklungsphilosophie meiner Beratung basierte auf der Überzeugung, dass Manager erst dann andere führen können, wenn sie in der Lage und bereit sind, mehr über sich selbst und ihre Wirkung zu lernen. Über unsere Büros in London und Paris lieferten wir maßgeschneiderte Programme für große Industrieunternehmen und für die britische Regierung.

Vor einigen Jahren habe ich mich aus der Business-Welt zurückgezogen und beschäftige mich seitdem mit den aktuellen gesellschaftlichen Themen, vor allem mit der Entwicklung der Demokratieentwicklung. Zusammen mit meiner Frau gründete ich im letzten Jahr die „Warum-nicht?-Stiftung“, mit der wir  jungen Menschen aus einkommensschwachen und fragilen Familien helfen wollen, ihr eigenes Potenzial auszuschöpfen – zu ihrem eigenen Nutzen und zum Nutzen der Gesellschaft.